Digitale Agenda

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Im Dienste der IT-Sicherheit

Der Staat steht in der Verantwortung, Gefahren und Kriminalität im Internet wirksam abzuwehren. Um dieser Verantwortung für die öffentliche IT-Sicherheit gerecht zu werden, will die Bundesregierung mit der Digitalen Agenda das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik weiter stärken.

Auf den Bildschirmen eines Smartphones und eines Rechners ist am Donnerstag (12.01.2012) in Kaufbeuren (Schwaben) der Text 'Ihre Konfiguration ist korrekt' zu lesen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bietet Internet-Nutzern auf der … Das BSI warnt vor gefährlichen Computerviren und bietet Hilfe bei erkannten Sicherheitslücken an. Foto: picture alliance / dpa

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn ist der zentrale IT-Dienstleister des Bundes. Es wurde im Januar 1991 gegründet und gehört zum Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums. Seine rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für die Sicherheit der Informationstechnik (IT) in Deutschland verantwortlich.

Was sind die Aufgaben des BSI?

Der Aufgabenbereich des BSI ist in dem "Gesetz zur Stärkung der Sicherheit in der Informationstechnik des Bundes" geregelt. Das Bundesamt nimmt im Wesentlichen folgende Aufgaben wahr:

  • Schutz der IT-Systeme des Bundes: Erkennung und Abwehr von Angriffen auf die Regierungsnetze
  • Prüfung, Zertifizierung und Zulassung von IT-Produkten und Dienstleistungen
  • Warnung vor Schadprogrammen oder Sicherheitslücken in IT-Produkten und Dienstleistungen
  • IT-Sicherheitsberatung für die öffentliche Verwaltung
  • Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zur IT- und Internet-Sicherheit
  • Information und Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger für das Thema IT- und Internet-Sicherheit
  • Entwicklung einheitlicher und verbindlicher IT-Sicherheitsstandards

Mit seinem Angebot wendet sich das BSI an Nutzer und Hersteller von Informationstechnik. Das sind in erster Linie öffentliche Verwaltungen in Bund, Ländern und Kommunen, aber auch Unternehmen jeder Größe und Branche sowie Privatnutzer.

Sicherheitsinformationen für Bürger

Um Bürgerinnen und Bürger zu informieren und sensibilisieren, hat das BSI ein IT-Sicherheitsportal eingerichtet: Unter www.bsi-fuer-buerger.de finden Interessierte Hinweise, Warnungen und aktuelle Informationen zum sicheren Umgang mit IT und Internet.

Neben Information bietet die Internetseite konkrete Handlungsempfehlungen: beispielsweise zu E-Mail-Verschlüsselung, Smartphone-Sicherheit, Online Banking, Cloud Computing oder Sozialen Netzwerken.

Darüber hinaus kann man einen kostenlosen Newsletter abonnieren. Er informiert über aktuelle Sicherheitslücken, Schwachstellen und Schadsoftware in Computeranwendungen.

Hilfestellung bietet auch das Service-Center des BSI. Privatnutzerinnen und -nutzer können es per E-Mail unter mail@bsi-fuer-buerger.de oder telefonisch unter (0800) 2741000 erreichen. Anfragen werden vertraulich behandelt. Persönliche Daten oder sonstige Informationen werden nicht an Dritte weitergegeben.

Mehr Sicherheit im Cyberraum

Sicherheit in der Informationstechnik ist Grundlage für jede Form von Digitalisierung. Ohne Vertrauen in die Sicherheit der digitalen Welt wird es nicht gelingen, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Potenziale des digitalen Wandels zu erschließen.

Das BSI ist zentraler Ansprechpartner in IT-Sicherheitsfragen. Daher ist ein Ausbau notwendig – sowohl technisch als auch personell. Dazu will die Digitale Agenda einen Beitrag leisten.

Netzausbau, Cybersicherheit und die Förderung der digitalen Wirtschaft - das sind die zentralen Themen des digitalen Wandels in Deutschland. Um diesen Prozess voranzubringen, hat die Bundesregierung die Digitale Agenda 2014-2017 beschlossen. Sie bestimmt die politischen Vorhaben, die in den kommenden Jahren zur gezielten Weiterentwicklung der Digitalisierung beitragen sollen.

Donnerstag, 11. September 2014