Digitale Agenda

Digitales Engagement fördern

Die wachsende Bedeutung des Internets im Alltag führt dazu, dass sich das bürgerschaftliche Engagement immer mehr ins Netz verlagert. Gleichzeitig gibt es großen Bedarf an gesellschaftlichem Engagement im digitalen Raum, etwa beim Jugendschutz oder der Unterstützung von Seniorinnen und Senioren.

  • Wir stärken bestehendes ehrenamtliches Engagement, indem wir digitale Möglichkeiten fördern, mit denen ehrenamtliches Engagement besser organisiert werden kann, z.B. im Bereich der Gewinnung neuer Mitglieder oder des Einsatzes hilfswilliger Menschen im Katastrophenfall.
  • Wir bauen digitale Angebote auf, mit denen die digitalen Möglichkeiten zur politischen Bildung und Steigerung des Interesses an Politik und gesellschaftlichem Engagement stärker genutzt werden können.
  • Wir stärken das freiwillige generationenübergreifende Engagement zur Förderung der Medienkompetenz im Bereich des Internets und anderer neuer Medien.

Wir beabsichtigen die Durchführung eines Modellprojektes "Freiwilliges Soziales Jahr Digital". Wir wollen damit beispielgebende Erfahrungen sammeln und bündeln, wie junge Menschen ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten im Umgang und in der Anwendung von neuen Medien in den Dienst von gemeinnützigen Einrichtungen stellen können.

Kommentare

  1. René Dittrich 28.06.2016 07:15
    Förderung des FSJ-Digital
    Es ist schön zu lesen, dass endlich auf die massiven Veränderungen im Alltag durch die Nutzung digitaler Medien reagiert wird und Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auf die Anforderungen, Chancen und Risiken digitaler Medien in Schule, Ausbildung, Studium und Arbeitsleben vorbreitet und vom Bund gefördert werden sollen. Interessant fände ich, welche Fördertöpfe dafür zur Verfügung gestellt worden sind und noch zur Verfügung stehen würden.
    1. Die Redaktion Digitale Agenda 06.07.2016 09:23
      Sehr geehrte Frau Mayer, vielen dank für Ihren Kommentar. Es gibt bei mehreren Bundesministerien (Bundeswirtschaftsministerium, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bundesministerium für Arbeit und Soziales), aber auch bei Landesministerien und der Kultusministerkonferenz (KMK) eine Reihe unterschiedlicher Fördertöpfe. Über die einzelnen Fördermöglichkeiten finden Sie auf den jeweiligen Internetseiten weitere Informationen.
  2. Lisa Mayer 10.04.2015 15:08
    Digitale Möglichkeiten zur politischen Bildung
    Welche Angebote haben Sie im Sinn, um die digitalen Möglichkeiten zur politischen Bildung und Steigerung des Interesses an Politik und gesellschaftlichem Engagement zu erweitern?
    1. Die Redaktion Digitale Agenda 15.04.2015 17:20
      Zentraler Akteur des Bundes zur Bereitstellung politisch ausgewogener Angebote der politischen Bildung ist die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Ihre Aufgabe ist es, Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken. Parallel zur wachsenden Bedeutung digitaler Kommunikation und virtueller Räume für politische Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozesse baut auch die bpb ihr digitales Angebot immer weiter aus. Sie erprobt gezielt innovative Ansätze für die politische Bildung und unterstützt andere Träger der politischen Bildung dabei, entsprechende Formate der digitalen Bildung selbst zu realisieren oder weiterzuentwickeln. Dies schließt den Ausbau der Website www.bpb.de und anderer mit der bpb verbundener Webseiten ebenso ein wie die verstärkte Vermittlung von Inhalten über digitale, audiovisuelle Medien, die crossmediale Bereitstellung von Printangeboten, interaktive digitale Tools wie beispielsweise den Wahl-O-Mat und seine digitale Umgebung, Dialogformate (z.B. http://www.bpb.de/dialog/), Apps (http://www.bpb.de/shop/multimedia/mobil/), Aktivitäten auf YouTube (https://www.youtube.com/user/bpbtv), die digitale Begleitung und Dokumentation von Veranstaltungen (http://www.bpb.de/veranstaltungen/dokumentation/), Webtalks und nicht zuletzt die gezielte Kommunikation von Angeboten über weitere Social-Media-Kanäle (u.a. über Facebook https://www.facebook.com/bpb.de). Die bpb engagiert sich auch in der Fachdebatte zur digitalen (politischen) Bildung, so z.B. mit einem Online-Dossier Digitale Bildung (http://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/), dem Angebot werkstatt.bpb.de (http://werkstatt.bpb.de/) oder der Plattform zu Politischer Bildung im Web 2.0 „#pb21“ (http://pb21.de/). Zugleich macht die bpb die Bedingungen politischen Handelns in einer Demokratie unter digitalem Vorzeichen zum Thema politischer Bildung, sei es, indem sie die Debatte über Potentiale, Sicherheit und Risiken in digitalen Welten aufgreift (bspw. http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/) oder über digitale Partizipationsformen und -methoden.